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Erneuerbare-Energien-Gesetz abgekürzt EEG-Umlage

EEG-UmlageAm 1. April 2000 wurde das bis dahin geltende Stromeinspeisungsgesetzt durch das EEG, also das Erneuerbare-Energien-Gesetz, abgelöst. Aus dieser neuartigen Verordnung für erneuerbare Energien gingen abgestufte Vergütungsansätze hervor, die zudem leicht herabgesetzt wurden. Mit dem EEG wurde es zum ersten Mal möglich, erneuerbare Energien in den Strommarkt mit einzubeziehen und deren Verwendung zu begünstigen. Durch das EEG-Umlage-Verfahren werden die Aufwendungen für Stromgewinnung berechnet, die aus erneuerbaren Energiequellen entstanden sind. Die entsprechende Höhe der sich ergebenden EEG-Umlage für das vorherige Jahr entsteht aus dem Differenzbetrag der Umsätze und Ausgaben, die sich aus den sogenannten EEG-Strom in Hinblick auf erneuerbare Energiequellen ergeben.

Was wird mit diesen Einnahmen gefördert?

Die Umlage gewährleistet dem Endkunden die Zahlung der Einspeise Vergütung. Darüber hinaus hilft die EEG-Umlage, das Ausbauen von Anlagen zum Nutzen von erneuerbaren Energiequellen zu fördern. Verbraucher, die beispielsweise ein Windrad oder eine Solaranlage zur Stromerzeugung betreiben, erhalten eine Vergütung, die im EEG festgelegt ist. Das Entgelt legitimiert sich im Einspeisen des übermäßigen Stroms durch denjenigen, der eine erneuerbare Energiequelle betreibt. Weil sich diese Preise stark unter den gültigen Subventionssätzen befinden, bekommen Stromkunden eine Zahlung durch die Umlage.

Muss jeder Verbraucher diese EEG-Umlage zahlen?

Nicht jeder Endkunde ist verpflichtet die EEG-Umlage zu zahlen. Nach dem EEG hat prinzipiell jeder Stromkunde die Aufwendungen der Umlage zu tragen. Große Firmen, die einen besonders hohen Stromverbrauch – und somit besonders hohe Aufwendungen – belegen konnten, wurden in den vergangenen Jahren vom Ausgleich der EEG-Umlage entlastet.

Also wie immer – Die Kleinen müssen für die Großen zahlen!

EEG-UmlageDieser Beschluss ist gegründet auf einer volkswirtschaftlichen und politischen Entscheidungsgrundlage: Unternehmen, die sich im weltweiten Markt zu behaupten haben, sollen künftig konkurrenzfähig bleiben und nicht aufgrund zu hoher Stromkosten bedeutende Marktanteile verlieren. Da diese Umsatzausfälle nach Ansicht von politischen Entscheidungsträgern auszugleichen sind, steigt die Gebühr für die EEG-Umlage für Privathaushalte und kleinen sowie mittelständigen Unternehmen immer mehr an.

Der Bund verdient mit, wenn es um den gewerblichen oder privaten Ausbau von Erneuerbaren Energien geht. Bis jetzt geht der Bundesrechnungshof von zusätzlichen Einnahmen aus, die eine Milliarde Euro betragen. Diese Umsätze sind in der EEG-Umlage respektive im Netto-Stromentgelt in der 19-prozentigen Mehrwertsteuer enthalten. Je mehr die EEG-Umlage steigt, desto mehr Einnahmen hat der Staat. Eine weitere Möglichkeit, um die Einnahmen zu steigern, wäre die Erhöhung der Mehrwertsteuer um einige Prozentpunkte.